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17.07.2007 |
S&T: Business Intelligence wird zum MassenmarktKostensenkungen bis zu 20% möglichKlare VorteileBanken, bei denen Business Intelligence zum Einsatz kommt, können beispielsweise verdächtige Transaktionen identifizieren, die auf eine Geldwäsche hinweisen. Unternehmen können mittels BI verfolgen, wo und zu welchem Zweck verschiedene Ausgaben getätigt werden, oder wichtige Kunden identifizieren und deren Verhaltensmuster wiedererkennen. Ein häufiges Bedürfnis ist es, eine umfassende Beschreibung der Unternehmensleistung zu erhalten und diese langfristig zu beobachten, Informationen zu extrahieren, die zur strategischen Entscheidungsfindung oder zum besseren Verständnis der Kunden und deren Verhaltensmuster erforderlich sind. Business Intelligence kann außerdem erfolgreich zur Identifizierung und Eliminierung verschiedener Kosten genutzt werden, die ansonsten verborgen blieben.Gesetzliche VorschriftenÜberdies werden die Methoden von Business Intelligence häufig zur Erstellung von Berichten und Analysen genutzt, die von Regulierungsbehörden benötigt werden, z. B. Regelungen im Rahmen des Sarbanes-Oxley Act, der Basel-II-Richtlinie, verschiedener EU-Richtlinien oder der International Accounting Standards (IAS). „Ohne Business Intelligence wäre die Erstellung solch eingehender Berichte unmöglich – es würde Wochen unermüdlicher Arbeit erfordern. Mithilfe von Business Intelligence-Lösungen können alle Informationen, die zur Erstellung der Berichte erforderlich sind, augenblicklich mühelos und kostengünstig abgerufen werden“, erklärt Rosner.Hohes EinsparungspotenzialEs könnten mehrere hundert Millionen Euro eingespart werden, beispielsweise im öffentlichen Finanzwesen. Über Business Intelligence kann bestimmt werden, wie bestimmte Staatszuschüsse oder Gelder im Rahmen der Sozialhilfe ausgegeben werden. BI kann die Beziehung zwischen den ausgeschütteten Zuschüssen, wirtschaftlichen Indikatoren der Regionen, der demografischen Zusammensetzung der Bevölkerung und deren Bildungsstand ermitteln und beschreiben. Die Daten können zur Bestimmung beitragen, welche Projekte fehlschlagen und für die deshalb kein Zuschuss gewährleistet werden kann und welche Projekte einen Zuschuss wert sind. Auf ähnliche Weise kann Business Intelligence Krankenkassen unterstützen, die betrügerische oder ineffiziente Inanspruchnahme von Geldern des Gesundheitswesens in Krankenhäusern oder durch Patienten aufzudecken. So kann auch die staatliche Verwaltung auf Basis eindeutiger und konsistenter Daten das Management und den Betrieb von Krankenkassen überwachen und analysieren.Breite AnwendungsmöglichkeitenDie Anwendungsbereiche von Business Intelligence sind unbegrenzt. Business Intelligence wird jedoch am häufigsten zur Analyse von Vorgängen in Verbindung mit dem „Hauptgeschäft“ genutzt, d. h. mit Prozessen, die die Leistung eines Unternehmens direkt beeinflussen. BI-Instrumente können insbesondere zur Überwachung und zur Steigerung der Rentabilität, zur Analyse von Kundenverhalten und Produkten, zur Entwicklung von Marketingstrategien oder zur Verfolgung des täglichen Geschäftsablaufs genutzt werden. Rosner: „Der Kunde muss nur festlegen, welche Informationen abgerufen werden sollen. Experten im Business Intelligence Bereich können auch verschiedene Unternehmensinformationssysteme wie CRM, SCM oder andere Datenbanken miteinander verbinden und dem Kunden die Ergebnisse in einem umfassenden und leicht verständlichen grafischen Format präsentieren.“ |
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